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   Der Alabaster von Volterra

Im 5.und 6. Jahrhundert v. Chr. kannten und schätzten die Etrusker die in Velathri (heute Volterra) wohnten, den Stein, der in ihrer Umgebung reich zu finden war: den Alabaster. Damals kannten sie schon seine Geheimnisse und wussten ihn zu bearbeiten: sie konstruierten Sarkophage und Urnen um ihre Lieben ins andere Reich zu begleiten. Die Reste die man in den etruskischen Gräbern gefunden hat befinden sich heute im Museo Guarnacci von Volterra und im Museo Archeologico von Florenz.

Und in Volterra, die Stadt die als Symbol für die Bearbeitung von Alabaster angesehen wird, wird noch immer, wie vor 2500 Jahren, die alte Tradition der Bearbeitung dieser Steine fortgesetzt. Die Gegend von Volterra, in der Provinz von Pisa, ist reich an Alabastersteinbrüchen die als die wertvollsten Europas angesehen werden, allerdings wird in vielen von ihnen nicht mehr gearbeitet weil die Nachfrage sehr gering ist.

Der Alabaster ist ein Sedimentgestein das es in zwei Varianten gibt: eine die Orientalischer Alabaster genannt wird und die andere die gipsgehhaltiger ist, viel zarter und meistens Weiß, auf den ersten blick dem Marmor sehr ähnlich. Es ist genau diese zweite Variante die es in Volterra in der Gegend von Castellina Marittima gibt.

Genutzt für Dekorationen und zur Einrichtung in allen Zeitaltern, auch wenn abwechselnd, hat der Alabaster seine größte Expansion mit dem Noblen und geschickten Volterraner Marcello Inghirami gehabt, der am Anfang des 17. Jahrhunderts die erste Bottega mit industrieller Verarbeitung eröffnete: die „Officina Inghirami“. Das Laboratorium erlaubte es den jungen Leuten die Verarbeitung von wahren Meistern zu lernen.

Und wenn man in der alten Stadt Volterra spazieren geht kann man noch alte kleine Handwerkerläden sehen in denen das kostbare Gestein mit der Geduld aus alten Zeiten bearbeitet wird.

Comune di Volterra (englisch)
Archäologisches Museum von Florenz (englisch)
Museo Guarnacci (italienisch)
 
 

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