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   Die «spirituellen Selbstportraits» von Fontani


Bis zum 21. April bleibt im Theater «La Goldonetta» in Livorno di Ausstellung «Voltolino Fontani – autoritratti spirituali» geöffnet, die dem Maler aus Liverno gewidmet ist und von Francesca Cagianelli und Giacomo Romano organisiert wurde. Die Ausstellung ist Teil eines Projekts zur Aufwertung der künstlerischen Persönlichkeiten der Toskana des 20. Jahrhunderts.

Fontani (1920-1936), Maler aus Livorno und Schüler von Beppe Guzzi, rief eine «nukleare» Malerbewegung ins Leben, den Eaismus, und dies weit bevor als Salvador Dalì.

Die Ausstellung präsentiert 85 Werke, die die künstlerische Entwicklung von Fontani in den drei Phasen darstellen, in die man sein Schaffen unterteilen kann. Die erste Phase wird von den Kritikern als «Unabwendbare Phase oder Psychologischer Expressionismus» bezeichnet und beeinzugt die Gemälde von Fontani aus den Jahren 1936 bis 1942. Ein Phase, in der seine Malerei von einer mhytisch-literarischen Neigung charakterisiert wird, welche klar aus einem seiner Meisterwerke dieser Periode hervorgeht: «L’ineluttabile (Verso il Cimitero)». Ein Werk, das in den darauffolgenden Jahren in veschiedenen Versionen wiederholt wurde, von denen jede einzelne ein Beispiel für technische Erneuerung und chromatische Anlage ist.

Die zweite Phase wird als «Metaphysisch oder Überwindung des Formalismus» beziechnet (1943 – 1952) und während dieser nehmen seine Werke eine kosmopolitische Dimension mit einer entschiedenen Chromatik an. Und schließlich die Periode der «Nuklearen Sprache» (1953 – 1976), in der Fontani seine Kenntnisse der informalen Malerei vertieft.

Von 1955 bis 1959 erlebt der Künstelr aus Livorno seine nukleare Phase, die von experimentellen Werken charakterisiert wird, wie zum Beispiel die sogenannten «Tropfungen», wahre Vorausreiter der informalen Ära. Dies ist unter anderem die Phase der größten Ausdrucksspannungen des Eaismus, die nicht durch Zufall in zwei Werken mit heiligem Charakter gipfeln, welche sich in der Kirche des Valle Benedetto di Livorno befinden: «Deposizione» und «San Farncesco».
(Foto: «Il cavaliere solitario», 1950)

«Voltolino Fontani – autoritratti spirituali»
Wo: Galerie Goldoni – Via Mayer, 45 – Livorno
Wann: 10. März – 21. April 2002
Öffnungszeiten: 10.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 19.30 Uhr

März.2002

Gemeinde Livorno (auf Italienisch)

 
 

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