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   Die «Ziegeninsel»


Die zweitgrößte Insel des toskanischen Archipels liegt wenige Meilen entfernt von dem Hafen der Ortschaft Santo Stefano, genau gegenüber dem Monte Argentario.

Auf der Insel befinden sich drei Ortschaften: Giglio Porto mit dem typischen Hafen, Giglio Castello auf dem höchsten Punkt der Insel und inmitten einer Stadtmauer aus dem Mittelalter und Campese mit ihrem herrlichen Sandstrand.

Sie wurde einst von den Griechen bewohnt, die ihr den Namen «Ziegeninsel» verliehen, auf Grund ihres vorwiegend aus Felsen bestehenden Terrains: auf der einen Seite die Granitfelsküste, auf der anderen die enormen Kalkblöcke, die den Felsvorsprung «Promontorio del Franco» im Westen bilden, und schließlich die weitläufigen Granitschichten, welche die als «Aie» bekannte Gegend bilden.

In der Cala Maestra hat die römische Zivilisation ein greifbares Zeugnis ihrer Anwesenheit hinterlassen: die Villa Romana, die um das 1. Jahrhundert v. C. errichtet wurde. In Castellare Campese findet man Überreste der etruskischen Zivilisation, wenn man der «Vicolo dell’Ortana» genannten Route folgt, die zu den Ausgrabungen führt.

Dem hinzu die Präsenz der großartigen Familie de’ Medici, die um das Jahr 700, als das Mittelmeer immer noch von den Angriffen des Piraten Barbarossa überschattet wurde, in Campese den Verteidigungsturm hat errichten lassen, Torre del Campese, mit riesigen Schießwarten zur Verteidigung der Anlegebucht.

Der Nationalpark des Toskanischen Archipels erstreckt sich in den Provinzen von Grosseto und Livorno und umfasst die sieben Mittelmeerinseln. Eine vielförmige Umgebung, die von Felsenküsten und Meer in den Küstengegenden bis hin zu den Innenländern der Inseln reicht, wie zum Beispiel die Landschaften von Elba.

Man kann die Isola del Giglio mit der Fähre von Santo Stefano aus erreichen, wo man den Wagen abstellen muss und bewachte Parkplätze zur Verfügung stehen.

April.2002

Toskanischer Archipel (auf Deutsch)
Nationalpark des Toskanischen Archipels (auf Italienisch)
Provinz Grosseto (auf Italienisch)
Toremar (auf Italienisch)

 
 

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