In Radicofani, einer kleinen Gemeinde in der Gegend um Siena, inmitten der Natur mit einem herrlichen Ausblick auf den Monte Amiata, wurde in diesen Tagen das Statut des ersten - und momentan einzigen - «Verbands für Sternkunde und Astrotourismus» verabschiedet, der auf Wunsch einiger Astronomieliebhaber entstand, die wichtige Zukunftspläne haben.
Der Verband möchte in der Tat, Dank der Zusamenarbeit des Biomediziners Alberti, für diese touristisch bereits blühende Gegend mit einer Initiative werben, die den Bau und die Einrichtung einer Sterwarte vorsieht, um so eine neue Tourismustendenz zu fördern, d. h. den Astrotourismus.
Das astrotouristische Projekt, einzig in seiner Art in Italien, plant außer der Anbringung eines Teleskops, auch die Einrichtung eines «Interaktiven Museums der Vulkane und Erdbeben», zusätzlich zu didaktischen Laboratorien und anderen Nebenveranstaltungen.
Für die Einrichtung der Sternwarte ist Radicofani der ideale Ort: das Städtchen bei Siena liegt weit genug entfernt von bewohnten Zentren, um von den Stadtbeleuchtungen nicht gestört zu werden und wird so zu einem perfekten Ort, um den Sternenhimmel zu beobachten.
Das Projekt wurde von Herrn Doktor Alberti zu Gelegenheit der «12. Woche der wissenschaftlichen Kultur» in Toskana präsentiert und sieht, außer der Anbringung des Teleskops, auch die Erirchtung einiger Wohnstätten vor, die das Sternensystem widerspiegeln, ebenso wie ein Internetportal, permanente Campus, Kurse auf verschiedenen Niveaus und wissenchaftliche Veröffentlichungen.
(Auf der Abbildung eine Vogelansicht von Radicofani)
April.2002
Provinz Siena (auf Italienisch)
Fremdenverkehrsverein Siena (auf Italienisch und Englisch)
Astronomieportal in Italien (auf Italienisch)
Italienische Sternkundlerunion (auf Italienisch)