In der Toscana werden die alten bäuerlichen Traditionen immer noch in Ehren gehalten, die Kultur der Felder und der Landwirtschaft. Aus dieser Tradition sind auch die Esstraditionen nicht verloren gegangen, unter denen man vor allem zahlreiche Suppen findet die heute in vielen Restaurants und Lokalen probiert werden können.
Unter den vielen Suppen der toskanischen Gastronomie ist die mit Sicherheit bekannteste die "Ribollita". Die Wurzeln dieser Speise liegen im Zentrum der Region, ein armer Teller. Die Zutaten sind darum alles Gemüse die früher nicht viel kosteten und fast jeder im eigenen Garten hatte: schwarzer Kohl, Bietola, Kartoffeln und altes Brot.
Der Name “Ribollita" kommt daher das sie normalerweise an den Tagen nachdem sie gekocht wurde weiterhin aufgewärmt und gegessen wurde. Andere Zutaten sind: Porree, Möhren, Zucchini, geschälte Tomaten, Wirsing, usw.
Diese Gemüse müssen gekocht werden bis sie weich sind, dann gibt man Bohnen hinzu. Nachdem das Gemüse ungefähr zwei Stunden lang gekocht hat gibt man trockenes toskanisches Brot hinzu und lässt das ganze noch mal 10 Minuten kochen. Nun muss die Suppe ruhen um dann mit etwas Olivenöl serviert zu werden.
Ribollita (englisch)