Mit ihrer Alt- und Neustadt erstreckt sich Massa Marittima auf den letzten Hängen der Erzhügel in der Provinz von Grosseto. Sie ist Sitz des «Museo della vite» und der Weinstraße «Monteregio».
Diese Gemeinde in der nördlichen Maremma bei Grosseto ist ein regelrechter Schrein an Kunst und Geschichte und wurde einst von Etruskern und Römern besiedelt, die bereits die reichen Silber-, Kupfer und Eisenminen der umliegenden Hügel ausschöpften. Dank des mineralischen Reichtums dieser Gegend wurde Massa Marittima auch «Massa Metallorum» genannt und war im Laufe der Jahrhunderte stets Streitobjekt der Herrscher.
In der Gemeinde bei Grosseto kann man daher die Ruinen einer etruskischen Ortschaft finden. In der Nähe des Accesa Sees liegt der archäologische Park, der aus einer Nekropolis und einigen Behausungen entstand, während die Funde im Palazzo Pretorio in Massa Marittima aufbewahrt sind, wo sich das archäologische Museum befindet.
Im Auf-und-Ab der Gassen und Straßen von Massa Marittima, entdeckt man talwärts die historischen Bauten des Stadtzentrums. Von der zentralen Piazza Garibaldi aus erreicht man die beeindruckende Basilika San Cerbone, wo sich der romanische Stil aus Pisa an einen späteren Anbau von Giovanni Pisano reiht, bis hin zu offensichtlichen, gotischen Spuren vor allem auf der Fassade.
Auf demselben Platz, neben dem Dom, ragt auch das Gemeindehaus, in dem auf einem Gedenkstein an den Besuch von Garibaldi vor seiner Abfahrt von Cala Martina 1861 erinnert wird.
Durch das Portal der mächtigen Mauern der Fortezza Sense den Hügel hinauf erreicht man den Torre del Candeliere, den man auch heute noch besteigen kann (im Sommer 11.00 – 13.00 Uhr und 15.30 – 19.00 Uhr; im Winter 11.00 – 13.00 Uhr und 14.30 – 16.30 Uhr). Von der Spitze des Turms aus hat man eine herrliche Aussicht (siehe Foto) auf Massa Marittima und das Tal, das sich zu ihren Füßen bin zum Meer erstreckt.
April.2002
Gemeinde Massa Marittima (auf Italienisch)
Fremdenverkehrsverein Grosseto (auf Italienisch)